Mit ganz unterschiedlichen Hintergründen verbindet uns ein gemeinsames Anliegen: den Internationalen Frauentag mit dem Medium Film stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Wir freuen uns jederzeit über neue Mitstreiter*innen! Seit 2004 organisiert unsere ehrenamtlich engagierte Gruppe die FrauenFilmtage Bielefeld. Entstanden aus der TERRE DES FEMMES-Städtegruppe Bielefeld, hat sich die Veranstaltungsreihe längst als beliebter und fester Bestandteil der lokalen Kulturszene etabliert. Seit 2023 sind wir unter dem Dach des Filmhauses Bielefeld verankert und gestalten von dort aus weiterhin ein vielfältiges Filmprogramm rund um FLINTA*- und Gleichstellungsthemen.

Es macht riesigen Spaß gemeinsam das Rahmenprogramm zu gestalten, die Filme bei gemütlichem Beisammensein zu sehen und zu entscheiden, was bei den nächsten FFT Bi gezeigt wird. Es gibt Spielräume in denen neue Ideen hinzukommen können und andere Herangehensweisen ausprobiert werden. Bei der Durchführung der FFT Bi ist der Austausch mit dem Publikum und den Referent*innen wertvoll und belohnt die Arbeit, die in den vorangegangen Monaten bis hierher geführt hat.

Durch mein Praktikum im Filmhaus bin ich irgendwie bei den FrauenFilmTagen reingerutscht. Es ist sehr spannend zu sehen, was alles an Organisation in so eine Veranstaltung reinfließt und diese selbst auch ein bisschen zu unterstützen. Im Herbst möchte ich mein Studium anfangen und hoffe, dass ich bis dahin schonmal ganz viel Wissen aus verschiedenen Bereichen mitnehmen kann. Mal gucken, was noch so passiert.

Bilder waren für mich schon früh von grosser Bedeutung. Bis ich zum Film und Fernsehen kam, absolvierte ich zuerst eine Ausbildung zur Fotografin. Nach meiner Ausbildung in einem Portraitstudio in Nordenham, nähe Bremerhaven, begann ich mein Studium an der Fachhochschule für Design in Aachen. Während dieser vier Jahre, verbrachte ich ein Jahr an der Universität von Florianópolis in Brasilien und erlernte eine neue Kultur und Sprache. Seit Juni 2008 arbeite ich hauptberuflich als Kamerafrau und gehe dabei weiterhin meiner großen Liebe zur Fotografie nach. Ich freue mich die Frauenfilmtage seit 2023 ehrenamtlich zu unterstützen und dabei zu sein.

Zur FFT-Gruppe bin ich quasi dank meines Patenkinds gestoßen und hab den Austausch mit den Gründerinnen bzw. langjährigen Mitgliedern sehr ins Herz geschlossen. Dann kam die Pandemie und eine Zeit der Neuorientierung und schließlich landeten wir in den offenen Armen des Filmhaus Bielefeld. Ich find’s cool, die feministischen Themen der Filme und ihre Art der Darstellung zu bequatschen und mit den FFT BI im Programm um den 8. März einen wichtigen Beitrag auf die Beine zu stellen.

Seit 12 Jahren bin ich in der Medienbranche tätig und habe eine Liebe für ästhetische und alternativ gestaltete Filme entwickelt. In den letzten Jahren hat mein Interesse insbesondere für den ArtHouse-Bereich zugenommen. Als Kamerafrau ist mir aufgefallen, dass Frauen in unserem Sektor stark unterrepräsentiert sind. Diese Erkenntnis motiviert mich, mich aktiv für mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung in der Branche einzusetzen. Feminismus ist ein wichtiges Anliegen für mich, und obwohl sich die Situation langsam verbessert, sind wir noch lange nicht am Ziel. Ich setze mich leidenschaftlich für diese Themen ein und freue mich darauf, Teil einer Initiative zu sein, die Frauen in der Filmbranche stärkt und fördert.

Seit Abschluss meines Philosophie- und Jurastudiums in 2010 arbeite ich als freischaffende Medienproduzentin. Zusammen mit meinem Mann führen wir das Unternehmen Laufende Bilder Medienproduktion. Wir leben mit unserem Sohn im Bielefelder Westen. Ich liebe es, Geschichten zu erdenken. Aktuell entwickle ich mein erstes Spielfilmdrehbuch. Innerhalb meiner künstlerischen Arbeit behandle ich feministische Themen und gesellschaftspolitische Bewegungen in Alltagssituationen.

Über eine Freundin habe ich Tanja kennengelernt, wir sind über die FrauenFilmTage Bielefeld ins Gespräch gekommen und dass dieses tolle Festival immer neue helfende, mitdenkende, organisierende Frauen willkommen heißt. Schon länger habe ich für mich nach neuen Möglichkeiten des ehrenamtlichen, gesellschaftlichen Engagements gesucht und fühle mich in diesem hochmotivierten Team von Anfang an so richtig wohl. Insbesondere durch den intensiven Austausch mit meiner filmschaffenden Tochter sind mir feministische Themen und die Notwendigkeit des sichtbar Machens der vielen tollen Frauen auf der ganzen Welt nochmal mehr bewusst und wichtig geworden.