Spannende Tage
Die FrauenFilmTage Bielefeld machen immer rund um den 8. März über das Medium Film auf den Internationalen Frauentag aufmerksam.
Das Programm gibt Einblicke in das Leben von FLINTA aus der ganzen Welt. In Kooperation mit dem Filmhaus Bielefeld und der VHS Bielefeld bringen die ehrenamtlich aktiven Veranstalter*innen feministische Themen auf die Leinwand.Jedes Jahr rund um den 08. März
Filmhaus Bielefeld und VHS Bielefeld
Ein filmbegeistertes Team aus FLINTA*-Personen
Der 8. März ist der Tag, an dem Frauen weltweit durch Aktionen, Kundgebungen sowie Demonstrationen auf ihre Benachteiligungen im öffentlichen und privaten Leben aufmerksam machen und ihr Recht auf Gleichberechtigung einfordern.
Der Frauentag wurde zeitweilig vergessen, behindert, verboten – lebendig blieb jedoch seine konkrete Utopie: eine von Ausbeutung, Kriegsdrohung und Kriegen freie Gesellschaft, in der Frauen wirtschaftlich und vom Mann unabhängig, selbstbestimmt leben.
Filme
Ihr könnt die Tickets für die Vorstellungen nur an der Tageskasse bekommen – also wer zuerst kommt, malt zuerst. Keine Ticketreservierungen vorab!
Des Weiteren gibt es nach Beginn der Vorstellung keinen Einlass mehr, achtet daher bitte darauf pünktlich da zu sein.
Der Einlass beginnt immer 30min vor Beginn der Vorstellung.
*(Schüler*innen, Studierende und Menschen mit Behinderung)

Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten. Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht der Dokumentarfilm FASSADEN, erzählt von Sandra Hüller, sichtbar.

Die 13-jährige Kayla geht in die achte Klasse. Es ist ihre letzte Schulwoche, bevor sie an die Highschool wechseln wird. Auf ihrem YouTube-Kanal gibt sie Tipps zum Thema Selbstver- trauen, obwohl sie selbst mit ihrer Unsicherheit zu kämpfen hat. Trotz allem stellt sie sich der unbarmherzigen Pubertät: Sie macht erste Erfahrungen mit Jungs, schließt neue Freund- schaften und streitet sich mit ihrem Vater, der einfach gar nichts versteht.

Die 13-jährige Kayla geht in die achte Klasse. Es ist ihre letzte Schulwoche, bevor sie an die Highschool wechseln wird. Auf ihrem YouTube-Kanal gibt sie Tipps zum Thema Selbstver- trauen, obwohl sie selbst mit ihrer Unsicherheit zu kämpfen hat. Trotz allem stellt sie sich der unbarmherzigen Pubertät: Sie macht erste Erfahrungen mit Jungs, schließt neue Freund- schaften und streitet sich mit ihrem Vater, der einfach gar nichts versteht.
Wir zeigen aktuelle Kurzfilme von FLINTA*-Personen: Mutig, experimentell und persönlich. Die Beiträge drehen sich um intersektionellen Feminismus, betrachten kulturelle und sexuelle Zwischenräume oder sind von gesellschaft- licher Relevanz. Wir gehen außerdem nach jedem Film mit den Regisseur*innen in ein Filmgespräch, sofern sie auch vor Ort sind.

Freiheit gibt es für die Iranerin Farah nur durch Flucht in ihre eigene Welt. Sie kauft von anderen Menschen Super-8-Filme und Tonaufnahmen mit deren Erinnerungen und archiviert ihre eigenen. Aus Found Footage und persönlichen Aufnahmen ge- staltet sie eine alternative Geschichte ihres Heimatlandes.

Bailey und ihr Bruder werden von ihrem Vater Bug in einem besetzten Haus im Norden von Kent großgezogen. Bug hat wenig Zeit für sie, also sucht Bailey anderswo nach Aufmerk- samkeit und Abenteuern. Nach einem Streit läuft Bailey da- von. In ihrer Einsamkeit trifft sie den rätselhaften Bird – ein Mann, der alles verändert, aber mehr zu verbergen scheint, als sie ahnt.

Die beiden New York Times-Journalistinnen Megan Twohey und Jodi Kantor recherchieren zu den Belästigungsvor- würfen gegen Hollywood-Produzent Harvey Weinstein. Ihr im Jahr 2017 veröffentlichter Artikel gibt den betroffenen Frauen erstmals eine Stimme und wird zum Ausgangspunkt für die #MeToo-Bewegung.


Am 24. Oktober 1975 legten in Island mehr als 90 % der Frau- en die Arbeit (und auch Care-Arbeit) nieder. Der Streik sollte zeigen, wie wichtig Frauen in der Gesellschaft für das Wohl aller sind. Die damaligen Aktivistinnen erzählen spannende und amüsante Geschichten über diesen bedeutsamen Tag.

Die afrodeutsche Ivie, von ihren Freunden "Schoko“ genannt, wohnt mit ihrer besten Freundin Anne in Leipzig und arbeitet übergangsweise im Solarium ihres Ex-Freundes Ingo, während sie noch eine feste Anstellung als Lehrerin sucht. Plötzlich steht ihre bislang unbekannte Halbschwester Naomi aus Berlin vor der Tür und konfrontiert sie mit dem Tod des gemeinsamen Vaters und dessen bevorstehender Beerdigung im Senegal. Während die Schwestern sich annähern, stellt Ivie zunehmend nicht nur ihren Spitznamen, sondern auch ihr Selbstbild infrage. Nach dem Film lädt das Team der FrauenFilmTage Bielefeld herzlich zu einem vegetarischen Buffet von Emilio ein. Musikalische Begleitung: Johanna Isserstedt (Duo)
Tickets gibt es bei uns nur an der Abendkasse. Leider nehmen wir nur Barzahlung an. Der Einlass ist immer 30 Minuten vor Filmbeginn – also first come, first serve 🙂
Das Filmhaus leider nicht.
In der VHS gibt es einen barrierefreien Zugang und die Möglichkeit durch eine Induktionsschleife auch Menschen mit einer Hörbehinderung ein schönes Filmerlebnis zu bieten.